OneNote-OCR: Papiernotizen wieder auffindbar machen
Wie ich Fotos von Whiteboards und Briefen so ablege, dass später noch etwas davon übrig bleibt.
Ein Foto vom Whiteboard ist schnell gemacht, aber drei Wochen später kaum wiederzufinden. In OneNote kann erkannter Text aus Bildern kopiert und teilweise durchsucht werden – vorausgesetzt, die Aufnahme ist brauchbar.
So gehe ich vor
- Ich fotografiere möglichst gerade, hell und ohne abgeschnittene Ränder.
- Auf der Seite ergänze ich sofort Datum, Kontext und zwei eigene Stichwörter.
- Erkannten Text kontrolliere ich, bevor ich ihn als verbindliche Information übernehme.
Was sich bei mir bewährt hat
Bei Besprechungsnotizen behalte ich das Originalbild und schreibe darunter drei Entscheidungen als echten Text. So bin ich nicht vollständig von der OCR-Erkennung abhängig.
Meine Faustregel: Das Bild ist Beleg, der geschriebene Kurztext ist Orientierung.
Der Stolperstein
Handschrift, Schatten und Tabellen werden nicht immer zuverlässig erkannt. Vertrauliche Unterlagen fotografiere oder synchronisiere ich nur im zulässigen Arbeitskontext.
Kurz gesagt
OCR macht Papier nicht automatisch ordentlich. Zusammen mit wenigen Metadaten wird es aber endlich wieder auffindbar.
Hinweis: Menünamen und Funktionsumfang können je nach Windows-/Office-Version, Lizenz und Vorgaben der Organisation abweichen.