Der Namensmanager macht meine Formeln lesbarer
Sprechende Namen statt kryptischer Zellbezüge – sparsam eingesetzt.
In einer Kalkulation stand der Steuersatz in einer einzelnen Zelle auf einem Hilfsblatt. Wochen später wusste niemand mehr, warum $B$7 so wichtig war. Ein sprechender Name löste das Verständnisproblem.
So gehe ich vor
- Zentrale Eingabewerte erhalten Namen wie
Rabatt_SatzoderStichtag. - Ich prüfe im Namensmanager den Gültigkeitsbereich und entferne veraltete Namen.
- Tabellenbereiche benenne ich über Tabellennamen statt über dynamische Bastelkonstruktionen.
Was sich bei mir bewährt hat
Die Formel =Netto*(1+Steuer_Satz) kann ich auch Monate später lesen. Für normale Einzelzellen vergebe ich dagegen keinen Namen – sonst wird der Namensmanager selbst unübersichtlich.
Meine Faustregel: Benannt wird nur, was fachlich eine eigene Bedeutung hat.
Der Stolperstein
Beim Kopieren zwischen Arbeitsmappen können Namenskonflikte entstehen. Vor dem Verteilen kontrolliere ich externe Verknüpfungen und Namen mit #BEZUG!.
Kurz gesagt
Sprechende Namen sind kleine Dokumentation direkt in der Formel. Wenige gute Namen sind besser als hundert beliebige.
Hinweis: Menünamen und Funktionsumfang können je nach Windows-/Office-Version, Lizenz und Vorgaben der Organisation abweichen.