Excel

Der Namensmanager macht meine Formeln lesbarer

Sprechende Namen statt kryptischer Zellbezüge – sparsam eingesetzt.

In einer Kalkulation stand der Steuersatz in einer einzelnen Zelle auf einem Hilfsblatt. Wochen später wusste niemand mehr, warum $B$7 so wichtig war. Ein sprechender Name löste das Verständnisproblem.

So gehe ich vor

  1. Zentrale Eingabewerte erhalten Namen wie Rabatt_Satz oder Stichtag.
  2. Ich prüfe im Namensmanager den Gültigkeitsbereich und entferne veraltete Namen.
  3. Tabellenbereiche benenne ich über Tabellennamen statt über dynamische Bastelkonstruktionen.

Was sich bei mir bewährt hat

Die Formel =Netto*(1+Steuer_Satz) kann ich auch Monate später lesen. Für normale Einzelzellen vergebe ich dagegen keinen Namen – sonst wird der Namensmanager selbst unübersichtlich.

Meine Faustregel: Benannt wird nur, was fachlich eine eigene Bedeutung hat.

Der Stolperstein

Beim Kopieren zwischen Arbeitsmappen können Namenskonflikte entstehen. Vor dem Verteilen kontrolliere ich externe Verknüpfungen und Namen mit #BEZUG!.

Kurz gesagt

Sprechende Namen sind kleine Dokumentation direkt in der Formel. Wenige gute Namen sind besser als hundert beliebige.

Hinweis: Menünamen und Funktionsumfang können je nach Windows-/Office-Version, Lizenz und Vorgaben der Organisation abweichen.