Windows

Explorer-Tabs: Drei Ordner, ein sauberes Fenster

Wie ich Dateiablagen mit Tabs übersichtlich halte, ohne wieder zehn Explorer-Fenster zu öffnen.

Beim Monatsabschluss hatte ich regelmäßig mehrere Explorer-Fenster übereinander: Eingang, Bearbeitung, Archiv und manchmal noch ein Netzlaufwerk. Mit Tabs bleibt der Vorgang in einem Fenster und lässt sich trotzdem sauber trennen.

So gehe ich vor

  1. Mit Strg + T öffne ich einen neuen Tab und mit Strg + W schließe ich ihn.
  2. Ich ordne die Tabs in Arbeitsrichtung: Quelle links, Ziel rechts.
  3. Für einen zweiten Bildschirm ziehe ich einen Tab bewusst in ein neues Fenster, statt alles zu duplizieren.

Was sich bei mir bewährt hat

Mein typisches Muster lautet „Downloads → Projekt → Archiv“. Bevor ich beginne, öffne ich genau diese drei Orte. So sehe ich jederzeit, in welchem Schritt eine Datei gerade liegt.

Meine Faustregel: Tabs bilden einen Vorgang ab. Wenn zwei Aufgaben nichts miteinander zu tun haben, bekommen sie getrennte Fenster.

Der Stolperstein

Beim Verschieben großer Dateien warte ich auf den Abschluss, bevor ich den betreffenden Tab schließe. Außerdem prüfe ich bei gleichnamigen Dateien immer den vollständigen Zielpfad.

Kurz gesagt

Explorer-Tabs ersetzen keine gute Ordnerstruktur. Sie machen eine vorhandene Struktur aber deutlich angenehmer nutzbar.

Hinweis: Menünamen und Funktionsumfang können je nach Windows-/Office-Version, Lizenz und Vorgaben der Organisation abweichen.